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schmoemi: Ja, die muss man aber erstmal finden. Wenn Du einfach mal in den Elektronikfachmarkt deines Vertrauens gehst
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TheHexer_pcg: Wie bspw. Media Markt? https://www.mediamarkt.de/de/list/laptop-ohne-betriebssystem

Das ist seit Jahren kein Problem mehr, solche Laptops zu finden.

Ich weiß, dass du auf das entsprechende Klientel aus wolltest, welches nur OEM-Rechner mit OS kauft.
Und ja, das hat stark zur Verbreitung von Windows beigetragen.
Das Argunment ist, daß man gezielt danach suchen muß und wenn man als „Normalo“ den Verkäufer fragt, rät der davon ab, weil das Gerät ja „unfertig“ daherkommt und wer danach fragen muß, ist damit tendentiell erstmal überfordert.

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TheHexer_pcg: Ich kenne auch viele Leute, die wissen nicht mal, dass es ein anderes Betriebssystem als Windows gibt.
Nicht mal MacOS oder Android sehen die als Betriebssystem an. "Das funktioniert einfach so".
Diese Haltung haben die Leute eigentlich auch beim Laptop oder normalen, größeren Rechner: was so ein Betriebssystem ist und von anderen Dingen abgrenzt, die „machen, daß es funktioniert“, weiß doch kaum wer.
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TheHexer_pcg: Auch wenn die Linux-Verbreitung für den Massenmarkt für Linux selbst nicht relevant ist, so wundert es mich eigentlich schon, dass bspw. Canonical nie gewagt hat, mal richtig in den Markt zu drängen.
Das wiederum wundert mich wenig; denn wie wollen sie das zu Geld machen?

MS sorgte dafür, daß jeder Windows kennt, sie haben zwar immer wieder gegen „Raubkopien“ gewettert, aber unter der Hand geduldet, daß es massenhaft auf Privat-Rechner kopiert wurde, erst dann, als die NT-Serie auch an Privatkunden ging, haben sie angefangen, das zu erschweren. Die Arbeitgeber nehmen natürlich gerne das, was die Leute schon kennen und nicht erst teuer beigebracht bekommen müssen. Nächster Schritt: dafür sorgen, daß es auf möglichst jedem verkauften Rechner für den Privatkundenmarkt vorinstalliert ist – einschließlich Knebelverträgen, welche Händler verpflichten, nicht ganz ohne Betriebssystem zu verkaufen. Wer sich keine Rückläufer- und Rückfragen-Hölle schaffen will, nimmt Windows und verkauft noch eine Computer-Bild dazu, wenn die Leute Fragen haben.

Es hat auch schon mehrere größere Handelsketten gegeben, die mal Rechner mit Alternativen, darunter OS/2, vertickt haben, hat sich angesichts des „Marktführers“ aber nie durchgesetzt: mehr Probleme, danach nehmen sie wieder Windows, bezahlen sie ja nicht selber im Gegensatz zur Beantwortung „blöder Fragen“, das wird kostenlos erwartet und ein Rechner ohne Betriebssystem muß auch weniger kosten als einer mit.

Was also hätte Canonical davon? „Ubuntu an sich“ verkaufen geht nicht, die Installation machen die Händler selber und die „Premium“-Update-Server kostenpflichtig machen das tun sie schon, würde aber nie ein Privatkunde „abonnieren“.
Post edited June 18, 2026 by ChFra
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ChFra: Das Argunment ist, daß man gezielt danach suchen muß und wenn man als „Normalo“ den Verkäufer fragt, rät der davon ab, weil das Gerät ja „unfertig“ daherkommt und wer danach fragen muß, ist damit tendentiell erstmal überfordert.
Das ist mir schon klar.
Mir ging es nur allgemein darum, dass es eben durchaus Laptops gibt, die ohne OS ausgeliefert werden und eben auch von Haus aus bestmöglich kompatibel zu Linux sind.

Das das für den Ottonormalkäufer nicht unbedingt relevant ist, ist klar. ;-)

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ChFra: Diese Haltung haben die Leute eigentlich auch beim Laptop oder normalen, größeren Rechner: was so ein Betriebssystem ist und von anderen Dingen abgrenzt, die „machen, daß es funktioniert“, weiß doch kaum wer.
Genau das wollte ich eigentlich damit sagen. ;-)

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ChFra: Das wiederum wundert mich wenig; denn wie wollen sie das zu Geld machen?
So, wie sie das jetzt auch machen?
Über Hardwareverkäufe?
Technischen Support für privat gibt es ja bspw. auch bei Zorin OS.

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ChFra: MS sorgte dafür, daß jeder Windows kennt, sie haben zwar immer wieder gegen „Raubkopien“ gewettert, aber unter der Hand geduldet, daß es massenhaft auf Privat-Rechner kopiert wurde,
Ja eben. Wie war das noch? "Ein geklautes Windows, ist besser als gar kein Windows"?

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ChFra: Was also hätte Canonical davon?
Gegenfrage: Was hätte Canonical nicht davon?
Canonical und Ubuntu sind ja keine Unbekannten.
Selbst SUSE kennt nicht jeder (außerhalb unseres Dunstkreises) und die sind, meiner Auffassung nach, renommierter als Canonical.

Gerade jetzt, wo Linux so viel Zuspruch wie nie bekommt, wäre eine weitere Markterschließung ja keine schlechte Idee.
Expandieren, die Marke bekannter und größer machen.

Wie gesagt, ich habe da genau die gleiche Denke, wie die restliche Linux-Community.
Was hat Linux von der Verbreitung? Praktisch nichts Gutes, wenn alle Windows-Umsteiger jetzt auf Cachy OS wechseln und das AUR mit ihrer Windows-Denke versauen. xD
Aber darum soll es bei der Idee jetzt nicht gehen.

Als Firma wäre das sicher eine Idee. Nicht Linux als ganzes groß bewerben, sondern eben nur Ubuntu.
Ich mein, Tuxedo hat ja auch ihr eigenes OS.
Android (Ja, ich weiß... Weit weg vom Ursprung und ganz anders gelagert.) ist auch auf fast jedem mobilen Gerät.

Und ich habe für mich festgestellt, dass gerade auch ältere Menschen oder generell auch jene, die keinen Plan von Computern haben und extrem von Windows 11 genervt sind, dem Thema offen gegenüberstehen, wenn man ihnen ein anderes Betriebssystem zeigt, welches sie nicht so gängelt.

Also warum soll ich solchen Leuten eben nicht Hardware + freies Betriebssystem + eventuell Support verkaufen?
Dass das Betriebssystem nicht wirklich mit "verkauft" wird, ist dann für den Kunden auch nicht interessant.

Wenn man das ordentlich bewirbt, warum nicht?
Einfach ein bisschen fancy Werbung machen. Klappt bei Apple doch auch.

(Als "elitärer Linux-User" (I use Arch, btw. =P) wäre mir die Verbreitung von Linux in der Form zuwider aber die Idee kann man zumindest mal durchspielen.)
Ich kann eure Gedanken absolut nachvollziehen.
Je mehr Leute Linux nutzen, desto mehr wird es zur Zielscheibe von Bösewichten.

ABER:

Durch so Zugpferde wie Steam, wurde das Spielen unter Linux endlich so einfach, wie nie.
Glücklicherweise brauche ich nun gar kein Windows mehr.
Dadurch kommen zwangsläufig mehr Leute zu Linux.
Die Chance ist eben auch, dass je mehr Leute Linux nutzen, auch mehr Hard- und auch Software für Linux bereitgestellt werden.

Das eigenltiche Problem sind meiner Meinung nach die Benutzer, sondern das Problem liegt weiterhin bei den Herstellern der Software, die vielleicht doch nicht so sicher ist, wie sie behaupten.

Also eigentlich deckt die Erhöhung der Linuxuser nur schon vorhandene Fehler auf.

Wir hatten das Thema schon bei AUR.

Wenn ich da Uralt-Software herunterlade:
Pech gehabt.

Der Benutzer verteilt die Viren ja nicht weiter,sondern das AUR. Da bei Fehler sofort auf die steigenden Nutzerzahlen zu zeigen hilft nicht.

Vielleicht sollte das AUR auch ein Zertifizierungssystem einführen.
Aber auch das hilft nicht, wenn die Schadsoftware von zertifizierten Benutzern kommt.

Man ist nie wirklich sicher.

Und grundsätzlich bedeutet eine höhere Aktzeptanz auch, dass mehr legale Quellen erschlossen werden.
Dann kommen die Softwarepakete wieder vom Hersteller und müssen nicht von Dritten bereitgestellt werden.

Es gibt immer ein Für und Wider. Ich sehe die Zukunft eher positiv und freue mich über mehr Gleichgesinnte, die das Betriebsystem ebenso mögen, wie ich.

Es gibt ja auch schon genug Anlaufstellen, die einem mit Linux helfen. Nicht nur die Installation, sondern auch den Umgang damit.

Ich weiß nicht, ob ich das schon hier schrieb:
Vor 3 Wochen hatte mich auch jemand aus dem Ubuntuforum angeschrieben, ob ich ihm bei der Installation helfen könnte.
Jetzt haben wir wieder einen User dazu bekommen, der mich bei Fragen jederzeit kontaaktieren kann.

So sollte das Laufen.

Helfen und auf Gefahren hinweisen. Mehr kann man nicht tun.
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ChFra: Das wiederum wundert mich wenig; denn wie wollen sie das zu Geld machen?
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TheHexer_pcg: So, wie sie das jetzt auch machen?
Über Hardwareverkäufe?
Technischen Support für privat gibt es ja bspw. auch bei Zorin OS.
Ich glaubem das trifft es nicht so recht; dabei müssen die Hardware-Verkäufer eben mitspielen und wie sieht das für die aus?
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ChFra: Was also hätte Canonical davon?
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TheHexer_pcg: Gegenfrage: Was hätte Canonical nicht davon?
Keine "direkten" Effekte, die zu mehr Geld führen.

Also mal den Mechanismus skizziert:

A) $HÄNDLER bietet Rechner mit Windows an:
„Erwartungswert“ beim Löwenanteil der Kundschaft erfüllt, die 10€ für M$ „gehen im Grundrauschen des Kaufpreises unter“: weil „es alle so machen“, zahlen die Kunden das mit.

B) $HÄNDLER bietet Rechner „ohne alles“ an:
– Muß weniger kosten als mit Windows-Lizenz, sonst nehmen die Leute es „mit allem“ und außerdem erspart sich der Händler die Installation, auch das soll sich gefälligst im Endpreis zeigen.
Nur „Aktivisten“ bezahlen gleich viel für weniger, Wirtschafts-Heinis verhökern die „Lizenz“ wieder, wenn sie sie nicht selber brauchen.
– 1% Vollpfosten kapieren das nicht, daß da jetzt noch Software drauf muß und machen die Ersparnis bei der Installation (auch ein Haufen Kopien "1:1" kostet halt ein wenig Zeit) wieder zunichte, weil sie überproportiopnal viel Arbeitszeit verschlingen.

C) $HÄNDLER bietet Rechner „mit Linux/BSD/hastenichgesehen…“ an:
Wie B), nur daß die Installationsaufwände nichtmal wegfallen. Die „Vollpfosten“ kriegen zwar erstmal ein laufendes Gerät, aber allein, daß die Ratschläge aus der „Computer-Bild“ nicht gehen, macht das wieder kaputt.

Es steht und fällt also mit diesen paar Leuten, die den immensen Aufwand erzeugen, der das zunichte macht, was die anderen „einbringen“.

Ja, da mache ich einen Haufen implizite Annahmen:
– Keine irrwitzigen Gewinnmargen bei der Hardware.
– Irrationaler „Psycho-Kram“ (Was nix kostet, is auch nix wert!)
– Überschätzen des Windows-Werts (Ladenpreis für „Endverbraucher“ ⇆ Preis der vorinstallierten „Massenware“)

Wie ich drauf komme? Bin Vermieter: da machen auch ganz wenige Leute den Haupt-Anteil der Arbeit. Ihr glaubt gar nicht, wie niedrig die Mieten sein könnten, wenn es die paar Arschkrampen nicht gäbe und die Ultra-Kapitalisten, ohne die man so ein Haus nicht „finanziert“ bekäme.
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Patsche85: Ich kann eure Gedanken absolut nachvollziehen.
Je mehr Leute Linux nutzen, desto mehr wird es zur Zielscheibe von Bösewichten.
Es gibt ja dieses allseits bekannte Crede, hinter dem ich auch stehe:
Wo/Warum sollte Linux "irgendwo hin" wollen?
Wer sollte dieses wo/warum festlegen?
Warum sollte man das wollen?

Linux ist bereits überall. Selbst den Desktop sehe ich als erobert an. (Es ist, zum Glück, nicht bis zu den Windows-Usern vorgedrungen. =P)

Das ich jetzt Canonical erwähnt habe, war eigentlich nur eine Art "Gedankenexperiment".
Für mich ist Canonical, warum auch immer, schon immer eine Art "Apple" des Linux-Universums gewesen.
Da liegt es für mich nahe, als Firma, der Masse, Computer mit Linux verkaufen zu wollen.
Man muss denen das alles nur als denen "neuen heißen Scheiß" oder als "Lifestyle" verkaufen.

Das das gar nicht notwendig ist und auch nicht unbedingt die beste Idee, weiß ich.
Ich wollte es nur einfach mal erwähnen. ;-)

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Patsche85: Durch so Zugpferde wie Steam, wurde das Spielen unter Linux endlich so einfach, wie nie.
Es war vorher auch nicht unbedingt schlechter und sicherlich wären wir auch ohne Valve irgendwann dort, wo wir jetzt sind.
Valve macht das nicht aus Nächstenliebe.
Aber ich gebe dir in sofern recht, als dass sie einen großen Anteil an der weiteren Entwicklung hatten/haben.

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Patsche85: Wir hatten das Thema schon bei AUR.
Das Problem ist, dass subversive Individuen immer da sind, wo es potenziell etwas zu holen gibt.
Das ist eben dann der Nachteil der stärkeren Verbreitung.

Das Problem ist hier auch nicht das AUR oder das System dahinter, sondern, dass es eben jene Individuen gibt, die das für sich ausnutzen und dann damit dem ganzen System schaden. Und diese Menschen nutzen eben auch die "Dummheit" mancher Nutzer aus.

Es war auch nie direkt eine Software bzw. ein Paket betroffen, sondern über die PKGBUILD wurde eine manipulierte Version von npm heruntergeladen.

Ich sehe das ein bisschen wie die Diskussionen um das Waffengesetz und bspw. Messer.
Man müsste, wenn man ganz stringent ist, jedes Messer, also auch ein Küchenmesser, bzw. den Erwerb eines solchen, unter gewisse Auflagen stellen oder eben an jedem Messer einen Warnhinweis anbringen, dass man damit auch Menschen verletzen oder töten kann, obwohl das nicht der Hauptzweck eines Messers ist.
Und denk das mal weiter. Was ist mit Autos?
Soll man nun Autos verbieten, nur weil damit jemanden überfahren könnte?

Wie ist das also dann mit dem AUR? Das AUR ist, wie das Messer, auch nur ein Werkzeug.
Sollte man also das AUR jetzt dichtmachen oder stärker regulieren, nur weil einige Nutzer zu doof sind damit umzugehen?

Regularien sind immer dann gut, wenn sie nützlich und durchdacht sind und dem Nutzer nicht im Weg stehen.

Ich geb zu, meine Beispiele sind ziemlich krass, im Vergleich zu "läppischer" Software aber ich denke es ist verständlich, was ich damit sagen will.

Nichts desto trotz bin auch ich für eine Überarbeitung des AUR-Systems. Vorschläge haben wir ja alle schon vorgebracht.

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Patsche85: Dann kommen die Softwarepakete wieder vom Hersteller und müssen nicht von Dritten bereitgestellt werden.
Die Software selbst kommt ja auch so direkt vom "Hersteller".
Das ist ja auch nicht die Idee des AUR.

Das hat auch nichts mit legalen oder illegalen Quellen zu tun. Keine Ahnung, wie du darauf kommst?

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Patsche85: Helfen und auf Gefahren hinweisen. Mehr kann man nicht tun.
Das sollte dann aber auch für Distri-Maintainer gelten, wie denen von CachyOS bspw.
Gefahren vermeiden finde ich da sinnvoller. Keine AUR-Helper und wenn doch, dann mit leuchtendem Warnbildschirm. =D

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Patsche85: Ich weiß nicht, ob ich das schon hier schrieb:
Ja hast du. Und ich finde das auch gut.
Ich unterhalte mich auch gern darüber und helfen Leuten auch gern, die sich damit eben auch auseinandersetzen wollen.
In den letzten Tagen habe ich bspw. auch den Startpost dieses Thread stark aus/umgebaut. Eben weil mir das auch wichtig ist und ich anderen Leuten auch helfen möchte.

Dagegen ist sicher nichts zu sagen.
Und ich habe da sicher noch weit weniger Ahnung als Leute, die schon seit zwanzig oder mehr Jahren, dabei sind.

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ChFra: Ja, da mache ich einen Haufen implizite Annahmen:
Hast du aber auch recht mit. Da stimme ich dir zu.
Und das ist auch ziemlich realitätsnah, denke ich.

Ich würde es, wie oben erwähnt aber nicht mit der Situation von Windows vergleichen, sondern vielleicht eher mit der von Apples iMacs oder dem erwähnten Android.

Wie sieht es dann aus?

Ich denke Werbung macht hier viel aus.
Man muss sich die Leute nur "erziehen".
Hat ja letztlich überall geklappt, bei den großen Marken.
Du musst nur wissen, wie du den Leuten einen nicht vorhanden Mehrwert oder eben einen Lifestyle verkaufen kannst.
(Das wird Linux natürlich nicht gerecht aber hier geht es um das Beispiel.)

Situation C wäre hier bedeutend wichtiger.
Die Rechner werden mit Linux ausgeliefert. Entweder direkt vom Hersteller (Entwickler) oder vom Händler.
Und dann wird das Betriebssystem beworben wie bei Apple.
Kann man ja auch über Computer-Bild machen. Selbst die berichten doch mittlerweile über Linux, oder?
Und wenn nicht, dann ist es eben nicht Linux, sondern eben "Ubuntu" oder das neue tolle "Klicki-Bunti-OS for the masses".
Weil wir dann natürlich die "Guten" sind, können wir das auch für Händler günstiger anbieten und die können das dann auch etwas günstiger für die Kunden anbieten, bevor wir die Preise ordentlich anziehen wie bei Apple. =D
Und von den gesparten Lizenzkosten für ein Betriebssystem kann der Händler dann eine prima Weihnachtsfeier veranstalten. xD
Post edited June 19, 2026 by TheHexer_pcg
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TheHexer_pcg: Situation C wäre hier bedeutend wichtiger.
Die Rechner werden mit Linux ausgeliefert. Entweder direkt vom Hersteller (Entwickler) oder vom Händler.
Und dann wird das Betriebssystem beworben wie bei Apple.
Kann man ja auch über Computer-Bild machen. Selbst die berichten doch mittlerweile über Linux, oder?
Und wenn nicht, dann ist es eben nicht Linux, sondern eben "Ubuntu" oder das neue tolle "Klicki-Bunti-OS for the masses".
Weil wir dann natürlich die "Guten" sind, können wir das auch für Händler günstiger anbieten und die können das dann auch etwas günstiger für die Kunden anbieten, bevor wir die Preise ordentlich anziehen wie bei Apple. =D
Und von den gesparten Lizenzkosten für ein Betriebssystem kann der Händler dann eine prima Weihnachtsfeier veranstalten. xD
Na ja, das hier skizzierte würden die unseriösen Schmierlappen aus der „Normalwirtschaft“ ganz legitim finden und sofort machen, nicht aber die „idealistischen Nerds“, die würden selbst dann dagegen anwettern, wenn's Linux nützte. Die „seriösen Firmen“ in dem Bereich wie Redhat, würden tendentiell auch eher den Teufel tun, sowas zu veranstalten, weil dann auch die Versprechen in Frage stehen, die sie machen. Hat Google auch nicht abgehalten, aber die sind eben auch „zum Marktbeherrscher explodiert“, dann kann man sich das wieder leisten.

Wo kann man im Bereich freier Software „Geld machen“? Nicht mit dem „Verhökern des Dings an sich“, da lassen sich wirtschaftskonservative Politiker von den „Geldgeiern“ vor sich hertreiben und finden „die Freibierkultur“ scheiße, die angeblich die am Hungertuche nagenden kreativen Schöpfer aus der „kleinen“ Privatwirtschaft ihres gerechten Lohns beraube. (Daß jene „schon immer“ die Sklaven der kapitalträchtigen Geldgeber waren und mit Knebelverträgen ausgebeutet wurden und das das eigentliche Problem darstellt, wird ignoriert – wer anderes behauptet, ist Kommunist und damit ultraböse). Nun denn – es geht nur mit Dienstleistungen „drumherum“ und Linux wäre nicht, was es ist, wenn das nicht zahlreiche Unternehmer erkannt und ausgenutzt hätten – inzwischen einschließlich Microsoft. Man stellt also Entwickler ein, die freie Software schaffen, obwohl man die nicht als „Geschäftsgeheimnis“ patentieren lassen kann und veröffentlicht sie sogar „freiwillig“ (na ja, manche nur, weil sie sonst erfolgreich von „Aktivisten“ verklagt würden). Die Wirtschaftskonservativlinge können nicht so weit denken, daß sich das indirekt trotzdem rechnen könnte – nicht mal heutzutage, wo es Großunternehmen ganz offensichtlich vormachen.

Zur „Marktbeherrschung“: wird auch falsch eingeschätzt:
In erster Näherung können wir mal annehmen:
Router = Linux
„Internet“ = Linux
Großrechner = Linux
Kommerz-Welt = Behörden = Windows

Die Denk-Unterschiede auch im Unternehmensbereich merkt man noch am stärksten im Internet. Weil ich persönlich Umstellungsprobleme hatte und ein anderer Unternehmer, mit dem ich eigentlich verbandelt war, seinen Laden verkauft hatte und der Käufer dann pleite gemacht hatte, hat so ein Laden mir > 1 Jahr Zeit gegeben und seinen Server nicht „gekillt“ – weil man sowas halt einfach nicht macht, wenn der andere als kleiner Endkunde auch nix dafür kann.
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ChFra: Na ja, das hier skizzierte würden die unseriösen Schmierlappen aus der „Normalwirtschaft“ ganz legitim finden und sofort machen,
Eben. Mir ging es jetzt auch nicht unbedingt darum, ob das Canonical ist oder irgendwer anderes aus dem Bereich, sondern eben überhaupt irgendeine Firma.

Vergleich siehe Valve, mit der anstehenden Steam-Machine.
Das geht in die Richtung die ich meine. Nur eben in kleiner, also nicht mit einem zusätzlichen Händler oder technischem Support und auch mit mehr Fokus auf Gaming.

Ob das Ding sich jetzt irgendwie "durchsetzt", vage ich, auf Grund der momentanen Marktlage, eher zu bezweifeln.
Das SteamDeck hat da eher seine Nische gefunden und kam da auch zur richtigen Zeit.
(Obwohl dieser Handheld-Hype ja eher wieder von Nintendo und der Switch angefacht wurde.)

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ChFra: Wo kann man im Bereich freier Software „Geld machen“?
Ja, eben nicht mit der Software an sich. Und auch die Sache mit der Hardware wird ein Nullsummenspiel sein.
Eben nur so:
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ChFra: es geht nur mit Dienstleistungen „drumherum“
Wenn das nicht funktionieren würde, wären Firmen wie RedHat und SUSE nicht so groß, in dem Bereich.
Nur sind das im Enterprise-Feld eben andere Dienstleistungen, als im privaten Umfeld.

Deswegen war meine Idee ja, das Betriebssystem (und dann eben die zugehörige Hardware) als das "Next Big Thing" zu bewerben.
Valve macht das mit SteamOS/Steam-Machine ja quasi auch, nur, dass man hier die Kunden schon Jahre zuvor, an sich gebunden hat.
Da punktet das System mit seiner "Einfachheit", selbst wenn das nur ein Trugschluss ist. Die Kunden wurden aber dazu erzogen.

Das ist das Alleinstellungsmerkmal. Das ist die "Dienstleistung".

Es ist letztlich von mir nur ein Gedanke gewesen.

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ChFra: und Linux wäre nicht, was es ist, wenn das nicht zahlreiche Unternehmer erkannt und ausgenutzt hätten – inzwischen einschließlich Microsoft
Wie gesagt, das ist mir durchaus bewusst. ;-)


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ChFra: Man stellt also Entwickler ein, die freie Software schaffen, obwohl man die nicht als „Geschäftsgeheimnis“ patentieren lassen kann
Das ist doch schon lange ein offenes Geheimnis, oder?
Die Entwickler, die sowieso woanders angestellt sind und zur Community gehören, muss ich selbst ja nicht bezahlen.
Und da man für FLOSS auch nicht unbedingt Lizenzgebühren abdrücken muss (im Sinne von Windows-Lizenzen) spare ich mir da das Geld auch.
Wie ich es in einem früheren Post schon schrieb: Es wäre für mich ein Wunder, wenn die große Aboflut an Diensten, nicht auch irgendwann Linux trifft.
Das gesamte Entwicklungsrisiko kann ich als Firma so auslagern.
Ich müsste also selbst nicht mal ein Betriebssystem oder eigene Software entwickeln, kann darüber aber meinen Dienst, bzw. meine Dienste anbieten.
Minimaler Aufwand, quasi.

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ChFra: […] Daß jene „schon immer“ die Sklaven der kapitalträchtigen Geldgeber waren […] wer anderes behauptet, ist Kommunist und damit ultraböse
Na ja, ich bin eher Realist. Das die kleinen und mittleren Betriebe die Wirtschaft tragen, ist eine Tatsache.
Und wenn, bspw. in unserer tollen Autonation, die kleinen Zulieferer wegfallen, weil man die bis zum Umfallen geschröpft hat, dann holt man sich eben alles beim Chinesen.

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ChFra: Zur „Marktbeherrschung“: wird auch falsch eingeschätzt:
Hö? Hat doch keiner was anderes behauptet?
Sehe ich auch so. Der Marktanteil ist bereits da und wächst auch durch das Open Source-Modell automatisch.
Und Microsoft hat in Behörden auch nur eine höhere Verbreitung weil "quasi Standard" und Lobbyismus.

Ich hab ja nur erwähnt, dass aus meiner (romantischen) Sicht, Linux auch den Desktop schon erobert hat.
Wenn auch eben nicht in dem Ausmaß, wie MS das (kommerziell) geschafft hat und vermehrt eben nur in speziellen "Bubbles".
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TheHexer_pcg: Das hat auch nichts mit legalen oder illegalen Quellen zu tun. Keine Ahnung, wie du darauf kommst?
Ich meinte nicht illegale Quellen, sondern nachprogrammierte Software.
Statt dem Heroic Games Launcher einen nativen Linux GOG Galaxy Cllient.
Statt eine Software von jemandem aus dem AUR zu installieren, direkt Software von beispielsweise Elegato Streamdeck.

Das meinte ich mit Dritthersteller.
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Patsche85: Ich meinte nicht illegale Quellen, sondern nachprogrammierte Software.
Ach so, dann war die Wortwahl eher unpassend.
Also eher im Sinne von legitim, valide, seriös (oder wie man Neudeutsch sagt: "legit) etc.

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Patsche85: Statt dem Heroic Games Launcher einen nativen Linux GOG Galaxy Cllient.
Wenn die Software so oder so die gleiche API benutzen, ist es ja so ziemlich egal.

Dein Gedanke ist wohl eher, dass man sich theoretisch nicht sicher sein kann, ob, um bei deinem Beispiel zu bleiben, das Team von Heroic nicht eventuell irgendwas anderes in ihr Programm einbaut, was man gar nicht will? (Schadcode)

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Patsche85: Statt eine Software von jemandem aus dem AUR zu installieren, direkt Software von beispielsweise Elegato Streamdeck.
Die Software kommt doch aber trotzdem vom Hersteller (Elgato), sofern dieser überhaupt eine Software anbietet.
Die PKGBUILD aus dem AUR ist ja nur die "Bauanleitung".
Die macht nichts anderes als die Software zu bauen/kompilieren.

Nur, weil einer diese Bauanleitungen manipuliert, ist Software aus der Community ja nicht gleich automatisch unseriös.

Mal als Beispiel, ein Auszug aus der PKGBUILD, für mein Grafik-Tablet:

pkgname=xp-pen-tablet
pkgver=4.0.15
_vendor_rel=260422
pkgrel=${_vendor_rel}.2
pkgdesc="XP-Pen (Official) Linux utility (New UI driver)"
arch=('x86_64')
url='https://www.xp-pen.com/download/index.html'
license=('custom')
source=("XPPenLinux${pkgver}-${_vendor_rel}.deb::https://download01.xp-pen.com/file/2026/04/XPPenLinux${pkgver}-${_vendor_rel}.deb")
install=${pkgname}.install
[…]
Da werden die benötigten Dateien direkt beim Hersteller geladen.
Post edited June 20, 2026 by TheHexer_pcg
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ChFra: Zur „Marktbeherrschung“: wird auch falsch eingeschätzt:
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TheHexer_pcg: Hö? Hat doch keiner was anderes behauptet?
Sehe ich auch so. Der Marktanteil ist bereits da und wächst auch durch das Open Source-Modell automatisch.
Und Microsoft hat in Behörden auch nur eine höhere Verbreitung weil "quasi Standard" und Lobbyismus.

Ich hab ja nur erwähnt, dass aus meiner (romantischen) Sicht, Linux auch den Desktop schon erobert hat.
Wenn auch eben nicht in dem Ausmaß, wie MS das (kommerziell) geschafft hat und vermehrt eben nur in speziellen "Bubbles".
HIER behauptet niemand was anderes, unter „Normalmenschen“ herrscht indes die Meinung vor, daß jede „ernsthafte“ beruflich genutzte Maschine unter Windows laufe, auch weil Geräte nur dann als „Computer“ gesehen werden, wenn sie eine „klassische Benutzeroberfläche“ mit Bildschirm & Tastatur dran haben. Das bezog sich auf die Sorte Leute, die zwar so ungefähr weiß, was ein Betriebssystem ist, aber dann von der persönlichen Umgebung, also „was man jeden Tag sieht“, auf die ganze Welt rückschließt. Wenn man dann auch noch nach „Marktanteil $BETRIEBSSYSTEM“ sucht, kommt ebenfalls ein schiefes Bild, muß ja erstmal ein „Markt“ da sein und da sind die Kommerz- und Behörden-Welten, „was im Vordergrund stattfindet“, stark überproportional erfaßt.

Keine Ahnung, ob man so besser versteht, was ich gemeint habe…

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TheHexer_pcg: Das hat auch nichts mit legalen oder illegalen Quellen zu tun. Keine Ahnung, wie du darauf kommst?
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Patsche85: Ich meinte nicht illegale Quellen, sondern nachprogrammierte Software.
Statt dem Heroic Games Launcher einen nativen Linux GOG Galaxy Cllient.
Statt eine Software von jemandem aus dem AUR zu installieren, direkt Software von beispielsweise Elegato Streamdeck.

Das meinte ich mit Dritthersteller.
Hm, ich weiß nicht, ob ich das als „Unterschieds-Kategorie“ hernehmen würde, weil es „sicherheitsmäßíg“ keine Rolle spielt, denke ich. Ob das Programm, um Spiele von GOG herunterzuladen nun von GOG kommt oder nicht, ist meines Erachtens wenig relevant: Unternehmen sind „geldbewußt“, nicht „sicherheitsbewußt“, dies allenfalls indirekt, weil „gehackt & Kunden-Kreditkarten leergeräumt“ = „schlechterer Ruf & Schadenersatz“ = „weniger Geld“. Da kann Heroic zum Beispiel durchaus besser sein, weil Hobby-Entwickler nicht auf Geld aus sind, wo mehr Sicherheit nur mehr kostet, weil schwieriger zu machen.
Post edited June 21, 2026 by ChFra
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ChFra: Keine Ahnung, ob man so besser versteht, was ich gemeint habe…
Danke für die Klarstellung. Da hab ich dich tatsächlich nicht ganz verstanden und dachte, dass sich das auf mein Bild über den Marktanteil bezieht.

Tatsächlich deckt sich deine Schilderungen mit meinen Beobachtungen.
Computer = Windows.

Letztens hatte ich auch so ein Erlebnis, als ich versucht habe jemandem begreiflich zu machen, was man mit einem Arduino und co. machen kann. Das war echt witzig. Das Gesicht dazu. Als ob das Hirn zur Nase herausläuft. xD

So muss das wohl "damals" gewesen sein, als man dachte, Naturphänomene seien Magie und göttliches Zutun. =D
Ich bräuchte von euch mal Tipps bzgl. Two Worlds - Epic Edition.

Das Spiel läuft bekanntlich nur ohne Video-Zwischensequenzen.
Ich versuche nun schon seit Jahren, diese Zwischensequenzen zum laufen zu bringen.

Egal mit welcher Wine-Version und egal was ich noch so an Winetricks (wmp9, devenum, directplay) installiere, nichts funktioniert.
Manchmal schmiert das Spiel mit Winetricks auch einfach ab.

Ein Mal hab ich es geschafft, dass die Sequenzen kurz angezeigt wurden. Allerdings liefen diese wie ein Daumenkino und das Spiel stürzte dann ab.
Dieses Verhalten ist nicht reproduzierbar.
Ich hab es auch mit Re-Kodierung der Dateien probiert:

for i in *.wmv; do ffmpeg -i "$i" -q:a 0 -q:v 0 -vcodec wmv2 -acodec wmav2 "neu/$i"; done
Fehlanzeige.

Der von mir verlinkte Mediafoundation-Fix bringt auch nichts.

Interessant war aber die Verwendung von Proton/UMU/Proton-GE.
Das Spiel scheint hier die Sequenzen als "Testbild" (Siehe Anhang. Die untere rechte Ecke rauscht dabei.) abzuspielen.
Ich schätze, dass dieses Verhalten ein Codec-Fehler ist.

Verwende ich hier nun Wine/Protontricks, so wird dieses "Testbild" nicht mehr angezeigt bzw. übersprungen oder das Spiel stürzt ebenfalls unmittelbar ab.

Ich bin dann auf GE-Proton10-14 gestoßen, welches einen Protonfix für die GOG-Version von Two Worlds bereitstellt.
Hier startet das Spiel zwar, blockiert mir aber den gesamten Schirm mit einem Blackscreen, sodass ich in den tty muss um das Spiel von da aus abzuschießen.

Habt ihr noch Ideen? Kennt ihr da vielleicht eine Lösung?
Attachments:
Post edited June 23, 2026 by TheHexer_pcg
Zu Two Worlds will ich nur sagen: GOG soll aufhören, so zu tun, als würde es das Spiel für Win/Mac/Linux anbieten, wenn es das Spiel nativ m.W. nur für Windows & Xbox gab.
Die haben da wohl irgendeine wine-gewrappte Version gebastelt, die nichtmal funktioniert... -_-
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schmoemi: Die haben da wohl irgendeine wine-gewrappte Version gebastelt, die nichtmal funktioniert... -_-
Ja, richtig. Hatten wir auch weiter vorn schon mal erörtert. ;-)
Ob die jemals funktioniert hat, weiß ich leider nicht.

avatar
schmoemi: Spiel nativ m.W. nur für Windows & Xbox
Steht auch so im PCGW.

avatar
schmoemi: GOG soll aufhören, so zu tun, als würde es das Spiel für Win/Mac/Linux anbiete
Oder sich eben drum kümmern.
Da sollten sie mal mit ihrer "Preservation" ansetzen.
Und nicht dieses "kaputtgepatche", wie jetzt.
Die Community hat das mit eigenen Tools schon Jahre vorher besser hinbekommen.
Und jetzt kriegen wir nur noch diese angepassten Versionen vorgesetzt und dafür wird auch noch Geld erbettelt.

Wie sieht das denn beim direkten Konkurrenten aus? Hab gelesen, dass es da wohl einen Beta-Branch gibt und es da wohl funktioniert?

Das wäre eine herbe Klatsche für GOG und ihre "Spieleerhaltung".

Der Linux-Support ist hier ja extrem sträflich. Hab ich anno dunnemals auch bei Aragami gemerkt, als ich den Support direkt anschrieb, weil das Spiel mit eingeschaltetem Gamepad auf meinem Linux Mint immer abschmierte.

Kleines Team und wenig Budget hin oder her aber GOG hat seine Prioritäten nicht mehr bei der Spieleerhaltung und dem Stammklientel.

Sorry @GOG aber das musste ich jetzt auch mal sagen.
Post edited June 23, 2026 by TheHexer_pcg
avatar
TheHexer_pcg: Ich bräuchte von euch mal Tipps bzgl. Two Worlds - Epic Edition.
[…]
Ich hab es auch mit Re-Kodierung der Dateien probiert:

for i in *.wmv; do ffmpeg -i "$i" -q:a 0 -q:v 0 -vcodec wmv2 -acodec wmav2 "neu/$i"; done
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TheHexer_pcg: Fehlanzeige.
Ich kenne das Spiel nicht und habe auch keine spontane Idee; zum Umkodieren möchte ich sehr allgemein anmerken, daß das nur dann klappen kann, wenn auch eine „Standard-Funktion“ zum Abspielen verwendet wird und nicht was „Selbstgestricktes“ (was anzunehmen ist, daß die das Rad nicht nochmal neu erfinden, indes könnten sie vereinfachte Annahmen machen, weil sie ja wissen, wie ihre Dateien ausschauen).

Ach so: unter Uralt-Windows war es zeitweise üblich, irgendwelche Codec-Pakete nachzuinstallieren, damit endlich „alles“ abspielbar war. Vielleicht mit dergleichen mal unter Wine rumspielen? Speziell bei WMV-Kram ist mir aufgefallen, daß das „früher“ mal besser ging – heutzutage sind die oft nur „grün in grün“ (was weiß ich, Verschlüsselungs-Kram?)… Wenn's in VLC abspielbar ist, „den anderen“, beispielsweise Totem, jedoch nicht, mal in dieser Richtung weiterforschen…
Post edited June 24, 2026 by ChFra